Ein umfangreiches Lexikon mit wisschaftlichen Ergänzungen und Informationen zum Artenschutz finden Sie hier:

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Roter Panda - Red panda


Ailurus fulgens

 

Es gibt zwei Arten Pandas, den Großen Panda oder Bambusbären (Ailuropda melanoleuca) und den Kleinen oder Roten Panda (Ailurus fulgens), der auch Katzenbär genannt wird und in China Feuerfuchs heißt.

Rote Pandas leben in den Bergwäldern des Himalaya von Nepal bis Myanmar und im chinesischen Bergland in Höhen zwischen 1.800 und gut 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Mit dem dichten Fell sind sie gut an Kälte angepasst und daher sieht man sie tagsüber gerade in der Mittagshitze oft oben in den Bäumen ruhen, aktiv werden sie in den kühleren Tagesstunden. Ein weiterer Grund für das ausgiebige Ruheverhalten liegt in der Ernährung. Ihre Hauptnahrung besteht aus Bambus, der keinen hohen Nährwert hat, Energie sparen ist also eine notwendige Maßnahme.

Eine Besonderheit der Pandas ist der „sechste Finger". Pandas benutzen ihn beim Ergreifen von Nahrung oder Ästen wie wir unseren Daumen. Allerdings ist es kein echter Finger, sondern eine Neubildung aus einem Handwurzelknochen. Rote Pandas sind vom Aussterben bedroht. Gesicherte Bestandszahlen aus dem Freiland gibt es nicht, die Schätzungen liegen bei weniger als 10.000 Tieren.

 

Familie

Kleine Pandas (Ailuridae)

Verbreitung

Asien

Nahrung

Bambus, Triebe, Früchte, Eier

Körper-Rumpf-Länge

61-62 cm

Gewicht

3,7-6,2

Lebenserwartung

14 Jahre

Tragzeit

112-158 Tage

Anzahl Jungtiere

1-4

 

Der Opel-Zoo trägt zum Erhalt des Roten Pandas durch Teilnahme am European Ex-Situ Programme (EEP) bei. In den EEPs wird die Zucht der jeweiligen Art europaweit auf wissenschaftlicher Grundlage koordiniert, oft tragen EEPs auch zu Auswilderungsprojekten bei.

letzte Änderung: 09.10.2018