
Wissenswerte Fakten zum Bauprojekt Elefantenanlage
Stand: 8. Dezember 2011
Bauherr: von Opel Hessische Zoostiftung
Königsteiner Str. 35
61476 Kronberg im Taunus
Schirmherrschaft: Ministerpräsident Volker Bouffier
Bauvorhaben: Schauhaus und Freianlage für die einzigen Elefanten in Hessen
Zweck des Bauvorhabens: Nachhaltige Sicherung der Elefantenhaltung im Georg von Opel-Freigehege
Besonderheiten des Bauvorhabens:
- Umstellung der Elefantenpflege auf sogenannten geschützten Kontakt; dadurch entfällt die
im alten Elefantenhaus unumgängliche Ankettung der Elefanten
- Innenstall-Laufflächen als Sandboden
- Ausnutzung der gefälligen landschaftlichen Gegebenheiten der Tallage am Südhang des Taunus
Grundfläche: Elefantenhaus und Restaurant: 2.255 m²
Terrasse: 180 m²
Umbauter Raum: Elefantenhaus und Restaurant: 21.100 m³
Terrasse: 1.050 m³
Kral: 1.310 m³
Unterstände/Stege: 340 m³
Gebäudehöhe: Hangseite (vom Außengehege gesehen):
- Restaurant Höhe = 14,6 m über Gelände
- Elefantenhaus Höhe = 12,7 m über Gelände
Talseite (vom Besucherweg gesehen):
- Restaurant Höhe = 8,5 m über Gelände
- Elefantenhaus Höhe = 9,4m über Gelände
Giebelseite Schliefer:
- Besucherweg vor Schliefer Höhe = 10,5 m über Gelände
Giebelseite Wirtschaftshof:
- Restaurant Höhe = 14,6 m über Gelände
Firsthöhen:
- Restaurant Höhe = +14,6 m / 321,595 m ü. NN
- Elefantenhaus Höhe = +12,9 m / 319,915 m ü. NN
Außenanlagen: Außenanlage Herde: 4.300 m²
Außenanlage Bulle: 1.350 m²:
- Absperrgehege: 150 m²
- Bullenabsperrkral: 205 m²
Baukosten: 10,4 Mio €, davon entfallen auf
Elefantenschauhaus 6,5 Mio. €
Elefantenfreianlage 2,5 Mio. €
Restauration 1,4 Mio. €
| 1955 | Ankunft der ersten Elefanten "Conti", "Vauka", "Opeline", alle ca. 2jährig. |
| Haltung auf der Wiese der heutigen Savanne. | |
| 1958 | Bau des noch bestehenden Elefantenhauses. |
| Umzug der Elefanten in heutiges Gehege. | |
| 1963 | Am 25. Dezember geht "Vauka" über Nacht nach Mammolshain. |
| 1965 | Am 28. August wird weibliches Jungtier "Afrika" geboren. |
| Es ist weltweit erst das zweite in einem Zoo gezeugte | |
| Kalb eines afrikanischen Elefanten (vorher: München 1941) | |
| 1968 | Am 15. April wird "Africano" als weltweit vierter Elefant in einem |
| Zoo geboren. | |
| 1971 | Im Mai muss "Conti" wegen fortgesetzter Aggression eingeschläfert |
| werden. | |
| 1977 | "Vauka" ist 3,87 m hoch und 7420 kg schwer. |
| Er muss im November wegen zunehmender Gefährlichkeit | |
| eingeschläfert werden. | |
| 1981 | Im September Ankunft von "Drumbo", heute "Aruba", |
| als Geschenk der Dresdner Bank. | |
| Im Dezember verstirbt "Africano" infolge eines Unfalls. | |
| 1982 | "Afrika" stirbt an den Folgen eines Darmverschlusses. |
| Im Dezember kommt "Toto" aus dem Tierpark Hellabrunn, München. | |
| 1983 | "Ali" kommt am 23. Juni aus dem Zoo Wuppertal ins Freigehege. |
| Er war irrtümlicherweise als weibliches Tier dorthin geliefert worden. | |
| 1984 | "Wankie" und "Zimba" kommen aus dem Wankie Nationalpark in Simbabwe. |
| 1992 | "Toto" muss wegen starker Arthrose am 7. April eingeschläfert werden. |
| 1993 | Am 14. Juni stirbt "Opeline" an Altersschwäche als zu diesem Zeitpunkt |
| älteste Elefantenkuh in einem Zoo | |
| 2004 | "Ali" stirbt an Kreislaufversagen während einer Narkose. |
| Er ist über 7,5 Tonnen schwer | |
| seither | besteht die Elefantenherde im Opel-Zoo aus Aruba, Zimba und Wankie. |
| Da das alte Elefantenhaus nicht mehr den gesetzlichen Mindestanforderungen | |
| entspricht, darf zurzeit kein neuer Bulle angeschafft werden |


Kommunikations- und Sponsoringkonzept
Zielsetzung des Konzeptes ist, einen signifikanten Bekanntheitsgrad für das Projekt „Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo“ sehr schnell aufzubauen und ein hohes Maß an Sympathie für die Spendenbereitschaft in der Öffentlichkeit zu erreichen.
Dazu werden umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen unter dem Motto „Schwergewichte der Region für die Schwergewichte der Region“ in den nächsten zwei bis drei Jahren durchgeführt.
Auf diesem Weg soll die neue Elefantenanlage finanziell unterstützt werden, damit die Schwergewichte der Region in Hessen eine gesicherte Zukunft haben.
Angesprochen werden Förderer und Sponsoren des Zoos sowie die Öffentlichkeit und die großen und kleinen Zoo-Besucher.
Der Marketing-Mix umfasst Maßnahmen von Anzeigen in Tageszeitungen und Magazinen, Plakaten, Informationsflyern, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation, Themenveranstaltungen, und...und...und.
Mit diesem Konzept ergreift der Opel-Zoo die Initiative um alles zu tun, gemeinsam mit den Unterstützern das Projekt „Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo“ zu fördern. Es ist damit zu rechnen, dass die zu erwartende Akzeptanz dieses Projekts sich nicht nur positiv auf die weitere Entwicklung des Freigeheges, sondern auch auf die Nachbargemeinden Kronberg und Königstein sowie auf die Region auswirken wird.



















