Waschbär - Raccoon


Procyon lotor

 

Der Waschbär gehört zu den Kleinbären, die es eigentlich nur in Amerika gibt. Eigentlich deshalb, weil der Waschbär eine der Tierarten ist, die als Neubürger (Neozoen) in Europa Fuß gefasst haben und der einheimischen Tierwelt Konkurrenz machen. In Deutschland zum Beispiel wurden nach dem 1. Weltkrieg Waschbären am Edersee ausgesetzt, die sich seither stark vermehren.

Die etwa dachsgroßen Waschbären sind mit ihrer Gesichtsmaske und dem Schwanz mit seinen dunklen und hellen Ringen kaum zu verwechseln. Ihr Lebensraum besteht aus Wäldern und Auenlandschaften, immer in der Nähe von Wasser.

Erst in der Abenddämmerung werden sie munter und verlassen ihren Schlafplatz in einem hohlen Baum oder als Stadtbewohner auch in einem Kamin oder auf einem Dachboden. Dann machen sie sich im Dunkeln auf die Nahrungssuche und fressen fast alles was sie finden: Fische, Wirbellose, Kriechtiere, Eier, junge Vögel und Früchte. Bei der Nahrungssuche zeigen sie ein Verhalten, das ihnen den Namen eingebracht hat, das „Waschen”. Dabei waschen die Kleinbären ihre Nahrung gar nicht, sondern erfühlen sie eher.

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Familie

Kleinbären (Procyonidae)

Verbreitung

Nord- und Mittelamerika

Nahrung

Allesfresser

Körper-Rumpf-Länge

41-60 cm

Gewicht

2-20 kg

Lebenserwartung

20 Jahre

Tragzeit

60-73 Tage

Anzahl Jungtiere

2-7

letzte Änderung: 24.03.2017