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Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen im Opel-Zoo

Dieses Jahr fünf Jungtiere bei dieser vom Aussterben bedrohten Tierart

Brunft im Opel-Zoo: Da hört man weniger einen röhrenden als einen „rülpsenden“ Hirschen, denn im Kronberger Freigehege werden die vom Aussterben bedrohten Mesopotamischen Damhirsche gehalten. Ihrer Herkunft gemäß bedarf es nicht wie bei den Europäischen Rothirschen einer in der Regel eher kühleren, herbstlichen Witterung, um dem Drang nach Fortpflanzung Ausdruck zu verleihen und so setzt die Brunft bei den Mesopotamischen Damhirschen bereits im August/September ein.

Aber wie bei allen Hirscharten bewirken die Brunftrufe denselben Effekt, egal wie laut oder wie dezent sie ausfallen: Die potentiellen Konkurrenten reagieren und messen sich untereinander. Ein Kampf wird allerdings möglichst vermieden, birgt er doch das Risiko von Verletzungen. Es lassen sich bei den Kontrahenten aber verschiedene, ritualisierte Verhaltensweisen beobachten. Nebeneinander herlaufend versuchen sie beispielsweise den Gegner durch möglichst imposantes Verhalten einzuschüchtern. Letztendlich aber heißt es dann „Damenwahl“, denn die Wahl des Geschlechtspartners liegt bei den Weibchen.

 Mehr hier: 39-2017.09.08.Brunft Mesos.pdf

letzte Änderung: 08.09.2017