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Forschung im Opel-Zoo - Giraffen

Öffentliche Führung am 24. Juni um 15 Uhr

Die Rothschild-Giraffen im Opel-Zoo gehören zu den besonderen Attraktionen für die Zoobesucher: Im Giraffenhaus steht man ihnen sozusagen Aug in Aug gegenüber, kann selbst die langen Wimpern und verschiedenen Fellzeichnungen auf das Genaueste sehen; im Sommer kann man sie auf der großen Außenanlage gemeinsam mit Gnus, Zebras und Impalas beobachten. Und stets sind auch Jungtiere in der kleinen Herde zu bewundern.

 

Dass es bisher wenige Forschungsarbeiten über die Giraffen gibt – und zwar sowohl über die in freier Wildbahn als auch die in Zoologischen Gärten - ist allerdings weniger bekannt und erscheint angesichts der Attraktivität der Tiere auch erstaunlich. Bei ihrer Giraffen-Führung am 24. Juni um 15 Uhr wird Anna Lena Burger, Doktorandin an der Opel-Zoo Stiftungsprofessur Zootierbiologie an der Goethe-Universität Frankfurt über den Stand der Giraffenforschung berichten, vor allem aber über ihre eigene Forschung berichten: Was machen Giraffen eigentlich nachts? Wie, wann und wie lange schläft eine Giraffe? Wie ist der zeitliche Rhythmus von Giraffen? Und wie erforscht man solche Fragen? Selbstverständlich wird diese Führung kein trockener Vortrag, sondern die Teilnehmer lernen dabei die einzelnen Tiere im Opel-Zoo kennen, ihre Familienkonstellation und wie sie mit Zebras, Gnus und Impalas auf der Anlage Afrika Savanne zusammenleben. Auch Informationen über die Giraffen in freier Wildbahn werden nicht zu kurz, denn in Forschungsaufenthalten in Afrika hat sie Daten zum Tag-/Nachtverhalten, zur Gruppengröße, zum Sozialverhalten etc. erhoben.

28-2017.06.19.ÖF Forschung im Opel-Zoo-Giraffen.pdf

letzte Änderung: 19.06.2017