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Eulen nach Berlebeck tragen?

Junge Steinkäuze aus dem Opel-Zoo gehen in ein Wiederansiedlungsprojekt

Erneut wurden junge, im Opel-Zoo geschlüpfte Steinkäuze im Rahmen eines Wiederansiedlungs­programms an die Adlerwarte Berlebeck bei Detmold abgegeben.

Seit Jahrhunderten lebt der Steinkauz in unmittelbarer Nähe des Menschen, dem er bereits in der Antike ein ständiger Begleiter war: er galt als Vogel der Weisheit und Sinnbild der Göttin Athene, zierte die griechische Drachme und heute die griechische Ein-Euro-Münze.

Auch in Deutschland war der kleine Eulenvogel früher häufig anzutreffen. Steinkäuze werden maximal 250g schwer und brüten in Scheunen, Ställen, Kapellen etc.. Ihr breites Nahrungsspektrum reicht von großen Insekten über Mäuse, kleinere Vögel bis hin zu Reptilien und Amphibien. Sie sind vorwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv; lediglich während der Aufzucht der Jungvögel sind sie auch tagsüber rege. In der Regel hält die Bindung eines Paares jahrelang und auch das Revier wird über Jahre hinweg besetzt.

Inzwischen hat jedoch der Verlust ländlicher Strukturen dazu geführt, dass der Steinkauz in seinem Bestand stark gefährdet ist. Denn damit verschwinden auch zunehmend seine Lebensräume wie beispielsweise Streuobstwiesen und Kopfweiden.

Die vollständige Pressemitteilung: 6-2017.01.30.erneut Abgabe Steinkäuze zur Auswilderung.pdf

letzte Änderung: 03.05.2017