Gibbon - Gibbon


Hylobates lar x Hylobates pileatus

 

Gibbons gehören in die Verwandtschaft der Menschenaffen und sind Bewohner immergrüner tropischer Wälder. Sie sind Spezialisten für ein Leben in den Baumkronen und haben für die Fortbewegung das Hangeln in den Bäumen zur Perfektion entwickelt. Gibbons besitzen außerordentlich lange Arme und an den Händen lange, schlanke Finger. Sie benötigen nicht mehr ihre Beine zum Klettern wie andere Affen. Beim Hangeln fassen sie die Äste nur mit den langen Fingern und schwingen den Körper zum nächsten Ast.

Mit dieser Technik erreichen sie die unglaubliche Geschwindigkeit von etwa 50 km/h. Gibbons ernähren sich zum größten Teil von Früchten. Da aber reife Früchte nicht in großen Mengen vorhanden sind, sind die Nahrungsreserven begrenzt. Das wiederum hat Auswirkungen auf das Sozialsystem der Gibbons, weil mit der eingeschränkten Nahrungsmenge keine großen Gruppen ernährt werden können. Gibbons leben in Einehe und bilden Kleinfamilien aus Eltern mit ihren Kindern. Das Territorium verteidigt die Familie, indem sie ihre Ansprüche mit lauten gemeinsamen Gesängen geltend macht.

Im Opel-Zoo leben Mischlinge aus den Arten Weißhandgibbon oder Lar (H. lar) und dem Kappengibbon (H. pileatus).

 

Familie

Gibbons (Hylobatidae)

Verbreitung

Südostasien

Nahrung

Früchte

Körper-Rumpf-Länge

44-64 cm

Gewicht

5-7 kg

Lebenserwartung

20-25 Jahre

Tragzeit

210 Tage

Anzahl Jungtiere

1

 

Der Opel-Zoo trägt zum Erhalt der Gibbons durch Teilnahme am European Ex-Situ Programme (EEP) bei. In den EEPs wird die Zucht der jeweiligen Art europaweit auf wissenschaftlicher Grundlage koordiniert, oft tragen EEPs auch zu Auswilderungsprojekten bei.

letzte Änderung: 20.02.2018