Königsfasan


Königsfasan

Der Königsfasan fällt durch seinen ungewöhnlich langen Schwanz auf, der bei den Hähnen eine Länge von bis zu 1,4 m erreichen kann. Die Weibchen heben vergleichsweise kurze Schwänze von etwa 45 cm.

 

Die Geschlechter können aber auch aufgrund der unterschiedlichen Färbung gut unterschieden werden. Die Männchen besitzen eine kontrastreiche Zeichnung aus beige, braun und weiß mit schwarz umsäumten Federn. Die Weibchen besitzen ein eher schlichtes Federkleid, das der Tarnung dient. Die Henne brütet alleine die Eier im Bodennest aus und ist für Beutegreifer nur schwer zu entdecken.

 

Der Königsfasan lebt in einem eng umgrenzten Gebiet in Zentral- und Nordost-China hauptsächlich in Laubwäldern mit Eichen und dichtem Kronendach, aber auch in Nadelwäldern und Buschland mit gemäßigtem bis subtropischem Klima.

 

Der Hahn besetzt im Früjahr ein Revier mit meist 1-2 Hennen, das er gegen Rivalen verteidigt. Im Herbst bilden sich kleine Gruppen, die sich im Früjahr wieder auflösen. Die Nahrung im Winter besteht unter anderem aus Eicheln und Hagebutten

 

 

 

 

Familie

Fasanenartige (Phasianidae)

Verbreitung

Zentral- und Nordost-China

Nahrung

Samen, Früchte

Größe

40-60 cm plus Schwanz über 1 m

Brutzeit

24-25 Tage

Anzahl Eier

7-15

 

 

letzte Änderung: 20.02.2018